Der Wunschzustand

Veröffentlicht: Montag, 23. April 2018 Geschrieben von Gerry Huber

So soll es sein, die Akkus zu 100% voll und die maximale Reichweite als Reserve.

voll aufgeladen

Beim ersten E-Tankvorgang steht man genauso ratlos vor der Ladesäule, wie in den 80ern beim ersten Zapfen von Superbenzin. Aber alles halb so schlimm, mit der anscheinend sehr geringen Reichweite des Smart EQ Electric Drive kommt man erstaunlich weit, und alle Bedenken sind schnell verflogen.

Der einzige Unterschied: Jede Ladesäule ist anders zu bedienen, da war es an der Tanke einfacher. Aber nach ein paar Tagen ist auch das alles Routine ...

Es gibt zu diesem Thema viele Foren und Blogs, und auch wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass vielen E-Anfängern die Angst genommen wird !

Meine erste Ladung

Veröffentlicht: Montag, 23. April 2018 Geschrieben von Gerry Huber

Den Smart EQ Electric Drive habe ich an einem Montag-Morgen mit dem Ladestand 54% beim Händler in Oberhausen abgeholt. Der erste Weg führte mich in die Nähe der Essener Gruga zu meinem Arbeitsplatz, den ich dann mit 44% Ladezustand erreicht habe. Glücklicherweise gibt es in der Nachbarschaft das eON-Hochhaus mit z.Zt. 8 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Dort habe ich auch meinen ersten Boxenstop eingelegt.

Laden bei EON

Die netten Damen am Empfang gaben mir nach Angabe meiner Personalien eine Ladekarte, und beantworteten meine Frage nach der Abrechnung mit "KOSTENLOS". Besser geht es nicht. Eine Bedienungsanleitung gab es nicht, die netten Damen sagten auch, es wäre ganz einfach, aber Details konnten sie auch nicht verraten. Aber nach etwas tüfteln war es wirklich einfach: Chipkarte an den Sensor halten, die Ladesteckdose auf dem Touchscreen auswählen, Stecker in die Säule, dann Stecker ins Auto, und schon blinkte das grüne Ladelicht.

Laden bei EON

Das Auto hatte ich gegen 13 Uhr angedockt, der Bordcomputer sagte die 100% für 16:10 Uhr voraus, und gegen halb fünf habe ich das vollgeladene Fahrzeug wieder abholt, und die Ladekarte am Empfang wieder zurückgegeben. Die Smart-Web-App zeigte an dieser Ladesäule einen Ladestrom von 3,5 kW an. Danke eON für diesen kostenlosen Service.

Laden - zu Hause

Veröffentlicht: Montag, 23. April 2018 Geschrieben von Gerry Huber

Auch wenn es z. Zt. noch kostenlose Lademöglichkeiten für Elektroautos gibt, die Ladung zu Hause sollte immer möglich sein, wenn sich keine Alternativen anbieten und der Wagen am nächsten Morgen startklar sein muß.

Es gibt hier zwei Möglichkeiten, entweder man lädt über 1 Phase mit 220 V und max. 16 A oder man installiert sich eine Wallbox, die sowohl mit einer Phase, als auch mit 3 Phasen gespeist wird. Bei der Wallbox gibt es noch die Möglichkeit, mit 3 x 16 A eine 11 kW-Lösung oder mit 3 x 32 A eine 22 kW-Lösung zu betreiben, natürlich immer abhängig davon, was der Hausstromanschluß hergibt.

Da das integrierte Ladegerät unseres Smart EQ Electric Drive max. 4,5 kW hergibt, und wir auch bei den z. Zt. kostenlosen Lademöglichkeiten oft ausserhalb laden, haben wir uns für eine 1-phasige 220V-Lösung entschieden. Allerdings ist eine handelsübliche Schuko-Steckdose für den Dauereinsatz nicht wirklich geeignet, sie ist nur für einen Dauerstrom vom max. 10 A konzipiert, und beim Abruf von mehr Leistung schmilzen Stecker und Steckdose gerne dahin, und provozieren auch eine Brandgefahr !

Die Alternative zur Wallbox beim Smart ist eine blaue CEE-Steckdose, die auch im Camping- und Yachthafenbereich eingesetzt wird, die für 16 A Dauerlast ausgelegt ist, und genau diese habe ich auch bei uns montiert:

CEE-Steckdose

Sie muß mit min. 3 x 2,5 qmm verkabelt werden. Um den Stromverbrauch des E-Autos auch sauber vom Hausstrom, und der damit verbundenen Abrechnung zu trennen, haben wir einen geeichten 1-phasigen Zähler besorgt, und in diese Leitung, die mit einem separaten 16 A Automaten abgesichert ist, integriert:

Stromzähler

Hiermit sollte dann eine dauerhafte hohe Ladeleistung möglich sein.

Ladeanbieter - der Start

Veröffentlicht: Montag, 23. April 2018 Geschrieben von Gerry Huber

Kostenlose Ladungen: SUPER, laden zu Hause: auch gut, aber wenn man mal irgendeinen Umweg fährt, nicht auf das Display achtet, und die Ladung sollte für den Heimweg nicht mehr ausreichen ???

Es führt kein Weg daran vorbei, entsprechende Karten oder Schlüsselanhänger diverser Ladeanbieter im Handschuhfach griffbereit mitzuführen, wenn man doch mal ausserhalb der Geschäftszeiten an eine fremde Ladesäule andocken muß !

In meinem Heimbereich bieten die Stadtwerke Dinslaken für Kunden des DIN-Stroms eine kostenlose Ladekarte für ebenso kostenloses Aufladen an. Sie betreiben z. Zt. im Dinslakener Stadtgebiet 4 Ladeststionen. Diese Karte haben wir uns als erstes besorgt. Man bekommt sie am Empfang der Standwerke unter Angabe der Kundennummer des Stromvertrages.

Ladekarte Stadtwerke Dinslaken

Ob, und wann wir fremde Ladestationen in Anspruch nehmen oder nehmen müssen, ist nicht planbar, also habe ich im Netz nach Ladeanbieter recherchiert, die Ladekarten ohne Grundgebühr anbieten, und mit möglichst vielen Ladesäulen-Anbietern Verträge haben. Zum Start habe ich  die Karten von www.plugsurfing.con und www.newmotion.com als RFID-Schlüsselanhänger bestellt.

Plugsurfing NewMotion

Eine Bewertung der Anbieter kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht anbieten, ich muß erst selbst noch die Erfahrungen sammeln, aber je nach Ladeverhalten des Fahrzeugs, sollte man sich durch die App oder Homepage der Anbieter über die Preise informieren, und entscheiden, ob man z.B. bei geringer Ladeleistung einen kW/h-Tarif oder bei hoher Ladeleistung einen Minutentarif wählt. Hier ist Rechnen und Kalkulieren angesagt, sofern man nicht gratis laden kann ...

Laden an der Stadtwerke-Säule am Dinamare

Veröffentlicht: Dienstag, 24. April 2018 Geschrieben von Gerry Huber

Heute habe ich meinen Smart EQ Electric Drive mal an der Ladesäule der Stadtwerke Dinslaken am Schwimmbad Dinamare geparkt.

Smart laden

Einfacher geht es nicht: Ladesäule mit der Stadtwerke-Karte freischalten, dann öffnet sich die Steckdose. Ladekabel in die Säule einstecken, dann am Auto einstecken, sobald die Ladung beginnt, werden beide Seiten verriegelt. Beim Abholen die Steckdose der Ladesäule wieder mit der Stadtwerke-Ladekarte entriegeln, den Stecker ziehen ...

... und voll ist der Smart. Hier zeigte die Smart-Web-App einen Ladestrom von 4,5 kW an, also das volle Programm.

Danke SD für den kostenlosen Service !

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