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Rhein-Mosel 2005 - Tag 1

Veröffentlicht: Mittwoch, 10. August 2005 Geschrieben von Kirsten Huber

Rhein Bergfahrt: Wesel nach Köln-Rheinauhafen.
Nach einem ausgiebigem Frühstück und voller Vorfreude, dauerte es doch fast noch bis mittags, bis das ganze Gepäck vernünftig verstaut war und unsere TOXYreisefertig war. Um keine unliebsamen nassen Überraschungen zu erleben, haben wir alles in wasserdichte Seesäcke verpackt, Handy und Papiere kamen in Aqua-Packs, somit hier schon Alles mal auf der sicheren, trockenen Seite. Um Punkt 12:00 Uhr haben wir dann den Weseler Yachthafen mit ca. 70 Liter im Haupttank (Kapazität 135 Liter) und zwei vollen 20L-Kanistern verlassen. Leichter Nieselregen kam herunter, das Camperverdeck hatten wir nur hinten geöffnet, damit die Scheiben nicht beschlagen.

Über die ersten Rheinkilometer in Bergfahrt gibt es nicht nicht viel zu erzählen, zumindest von Duisburg bis Krefeld hat die Strecke keine schöne "Urlaubskulisse". Trotzdem sehenswert und ein Erlebnis, wenn man es noch nicht kennt: Die Duisburger Industriekulisse mit jeder Menge rauchender Schlote der Schwerindustrie, jede Menge Schiffsverkehr (beim größten Binnenhafen kein Wunder), dementsprechend auch Sog und Wellenschlag ohne Ende, vor den Häfen geparkte Leichter der Schubverbände sowie die chemische Industrie bei Krefeld-Uerdingen. Für uns jedoch nichts Neues und wir wollen zügig in naturbelassenere Gefilde wechseln. Deshalb: Hebel auf den Tisch.

Rhein-Mosel 03

Unsere Marschgeschwindigkeit beträgt bei Bergfahrt nach GPS zwischen 27 und 33 km/h über Grund bei ca. 3400 u/min. Stromauf macht Verdrängerfahrt mit unserem Boot keinen Sinn, man kommt dann mit ca. 6 km/h über Grund nicht wirklich voran. Somit ist eigentlich immer eine  100%-ige Konzentration des Fahrers gefragt, denn die Berufsschiffahrt fährt schätzungsweise so um die 20 km/h, man wird also in Verdrängerfahrt permanent überholt, und ist bei Gleitfahrt selber ständig im Überholmodus. Im Verkehr mitzuschwimmen ist mit einem 6,5m Gleiter nicht ohne Weiteres möglich.

Rehin-Mosel 04

Als wir Krefeld passiert hatten, lockerte zu unserer Freude das Wetter auf, der Nieselregen hörte auf, und die Sonne zeigte sich ab und an. Gegen 15:00 Uhr steuerten wir für eine Pause den Paradieshafen in Düsseldorf an. Ein freundlicher Dauerlieger aus dem Paradieshafen erleichterte uns das Wiederauffüllen unseres Treibstofftanks, indem er uns mitsamt Reservetanks mit seinem Auto zur nächsten Strassentanke fuhr. Mit 40 Liter Super mehr im Tank waren wir nun für die nächste Etappe treibstofftechnisch auf der sicheren Seite. Auch die beiden Kapitäne gelüstete es nach Stärkung, und nach leckerem Capucchino und Kuchen im Clubrestaurant, ging es gegen 17:00 Uhr weiter rheinaufwärts Richtung Köln.

Rehin-Mosel 05

Der Rheinabschnitt zwischen Düsseldorf und Köln zeigt sich schon sehr im grünen Gewand, nur vereinzelt durchbrochen von Industrie, ab Leverkusen nimmt der Industrieanteil durch Bayer und die Ford-Werke wieder zu.

Rehin-Mosel 06

Kurz darauf sieht man schon die Türme des Kölner Doms.

Rehin-Mosel 07

Am Dom vorbei folgt am linken Rheinufer, unmittelbar am Schokoladenmuseum, die Einfahrt in den Sporthafen Köln-Rheinau, den wir gegen 19 Uhr erreicht hatten.

Rhein-Mosel 08

Im Rheinauhafen gibt es eine Tankstelle unmittelbar am Wasser, und wir füllten 121 Liter Benzin in den Tank. Danach haben wir den Tag bei einem guten Kölsch und leckerem Essen ausklingen lassen.

Rhein-Mosel 09

An diesem Tag sind wir 131 km in ca. 5 Std. gefahren, und haben dafür ca. 100 Liter Benzin gebraucht. Das entspricht bei Bergfahrt einen Verbrauch von ca. 20 l/Std. bzw. 0,76 l/km bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,2 km/h. Durch den hohen Anteil der Berufsschiffahrt auf diesem Abschnitt, sowie teilweise schlechter Sicht und Wind und Wellen, haben wir diese Strecke aus Komfort- und Sicherheitsgründen mit angetrimmten Antrieb und immer mit etwas erhöhtem Bug zurückgelegt. Diese Fahrweise spiegelt sich sofort in erhöhtem Spritverbrauch wieder.

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