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Rhein-Mosel 2005 - Tag 10

Veröffentlicht: Freitag, 19. August 2005 Geschrieben von Kirsten Huber

Moseltalfahrt: Marina Winnigen bis Moselmündung

Rheintalfahrt: Moselmündung bis Yachthafen Wesel

Gegen 11:30 Uhr sind wir in der Marina Winnigen aufgebrochen, das Wetter war leicht bedeckt, aber noch freundlich, so das wir riskieren konnten, mit offenem Verdeck zu fahren.

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In der Schleuse Koblenz erwartete uns das gleiche Schicksal wie auf der Hinfahrt: Die Bootsschleuse war immer noch außer Betrieb, allerdings war weit und breit kein Berufsschiff in Sicht, so das der Schleusenwärter anbot, gegen Gebühr zu schleusen. Ich war damit einverstanden, allerdings hatten sich in sehr kurzer Zeit 5 - 6 Sportboote eingefunden, die alle talwärts geschleust werden wollten und ein Berufsschiff auf Bergfahrt wartete bereits auf die Kammer. Als wir gerade das Schleusenentgelt entrichten wollten, kam der Funkspruch, dass diese Schleusung "ausnahmsweise" unentgeltlich erfolgt. Wir haben uns bedankt, und nahmen dann Kurs auf Vater Rhein.

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Bei Talfahrt zeigte das GPS Geschwindigkeiten im Bereich von 35 - 40 km/h an, teilweise legten wir den Hebel auch mal auf den Tisch und fuhren glättere Abschnitte (mit wenig Berufsschiffahrt) mit 60 km/h. So waren wir ruck zuck im Bereich von Bonn, als der Himmel wieder die Schleusen öffnete. Ausgefallene Schiffsmodelle haben wir auch auf dem Rhein gesichtet.

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Aufgrund der ungemütlichen Wetterlage haben wir beschlossen, die Zwischenübernachtung im Kölner Raum ausfallen zu lassen, und direkt nach Hause zu fahren. Lediglich die Tanke in Köln mussten wir gegen 16 Uhr noch bemühen, und haben 68 L getankt, jede Menge Jugendliche und Dixie- Toilettenhäuschen gesehen, und konnten sogar noch das vom Vortag geschmückte Papst-Schiff der KD begutachten.

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Von Löv bis Köln waren es 122 km die wir in 5 Std. zurückgelegt haben, das entspricht einen Verbrauch bei Talfahrt von 0,5 l/km bzw. 13,6 l/Std. bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,5 km/h. Gegen 18 Uhr hat uns dann noch ein schweres Gewitter in Düsseldorf erwischt. Die Sicht war sehr schlecht, und es war reine Glücksache, das sich ca. 200 Meter voraus eine Hafeneinfahrt befand, wo wir den schwersten Regen abwarten konnten. Neben uns fuhr ein Boot der WSP und ich dachte eigentlich, die wollten uns kontrollieren, weil sie so nah rankamen, aber die Jungs in blauer Uniform waren wohl  ebenfalls froh in den Hafen zu kommen. Gegen 18:30 Uhr konnten wir dann weiterfahren, sind gegen 20:30 Uhr im Hafen Wesel wieder wohlbehalten angekommen, und haben die Tour bei einem leckeren Bierchen abgeschlossen.

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